Essen / Trinken
Leserfrage vom 27. April 2017
Deklaration: auf Produkte aus Süßlupine achten
Ich esse öfter Produkte aus Lupinen. Muss ich mir Sorgen machen, dass gegebenenfalls giftige Samen darunter sind?

(hin) Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt derzeit vor dem Verzehr von Lupinen, die je nach botanischer Art und geografischer Herkunft größere Mengen an bitteren Alkaloiden enthalten können. Werden diese Alkaloide nicht fachgerecht entfernt, so das BfR, können sie Vergiftungssymptome des Nerven-, Kreislauf- und Verdauungssystems auslösen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte daher Produkte aus Süßlupinen bevorzugen. Diese Züchtungen enthalten nur noch sehr geringe, unbedenkliche Alkaloidmengen. Laut Lupinenproduktehersteller Purvegan ist die Verarbeitung von Süßlupinen heute üblich. Dennoch fehlt auf manchen Produkten ein konkreter Hinweis. Wer unsicher ist, sollte beim Hersteller nachfragen. Unverarbeitet erkennt man Süßlupinen an großen, hellen und flachen Samen. Die Samen von Bitterlupinen sehen dagegen meist klein und dunkel aus.

ÖKO-TEST Juni 2017

ÖKO-TEST Juni 2017
Erschienen am
26. Mai 2017

Preis: 4.50 €

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