Kinder / Baby
News vom 10. April 2017
Gefragt - geantwortet

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Einfache Kindersitzerhöhung für Autofahrten?

Das Problem: Einfache Modelle bieten keinen Seitenschutz. Foto: MaraZe/Shutterstock
Ist eine einfache Sitzerhöhung als "Autokindersitz to go" eine Alternative zu einem herkömmlichen Autokindersitz?

Einfache Sitzerhöhungen dürfen rein rechtlich für Kinder ab 15 Kilogramm zusammen mit einem Dreipunktgurt bei Autofahrten eingesetzt werden. Die Kindersitzpfl icht gilt bis zu zwölf Jahren und für Kinder mit einer Körpergröße von weniger als 150Zentimeter. Das Problem: Einfache Modelle bieten keinen Seitenschutz. Zudem haben sie häufig keine Führungen für den Bauch- und Diagonalgurt. Ohne solche Führungshörner kann die Erhöhung bei einem Unfall leicht wegrutschen. Oder das Kind schläft ein, kippt zur Seite und rutscht aus dem oberen Gurt heraus. Daher sind einfache Sitz erhöhungen zwar rechtlich zulässig, aber keineswegs zu empfehlen. Wenn es doch eine Sitzerhöhung sein muss – etwa für den Urlaub – dann mit einer Führung für den Beckengurt. Darauf achten, dass der obere Gurt über der Schulter des Kindes verläuft. Wir raten aber generell zu einem Autokindersitz mit Rückenlehne und Seitenaufprallschutz.

ÖKO-TEST Juni 2017

ÖKO-TEST Juni 2017
Erschienen am
26. Mai 2017

Preis: 4.50 €

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