Bauen / Wohnen
News vom 20. April 2017
Gefragt – geantwortet

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Bilder trotz widerspenstiger Betonwände

Bilder trotz widerspenstiger Betonwände – möglich wird's durch eine Bilderschiene unter der Decke. Foto: Roman King/Shutterstock
Die Betonwände in meiner Wohnung sind so hart, dass ich keinen Nagel in die Wand bekomme. Wie kann ich Bilder aufhängen?

Für leichtere Bilderrahmen gibt es in Baumärkten spezielle Klebehaken, die auch auf rauen Untergründen wie Tapeten haften sollen. Experten bezweifeln aber, dass diese dauerhaft eine Alternative zu Schrauben und Nägeln darstellen, da Klebefilme mit der Zeit eher schwächer werden. Die "Brachialmethode" mit Montagekleber, wie sie in Internetforen angepriesen wird, kann funktionieren, wenn sich das Produkt materialspezifisch eignet. Allerdings lässt sich das Bild in der Regel nicht wieder abnehmen, ohne den Rahmen und die Tapete zu beschädigen. Wer diese Risiken nicht eingehen möchte, ist eventuell mit einer Bilderschiene unter der Zimmerdecke am besten beraten. Ganz ohne Bohrlöcher, Schrauben und Dübel kommen solche Konstruktionen zwar nicht aus. Für die einmalige Anbringung kann es sich aber lohnen, im Handel einen sogenannten Bohrhammer auszuleihen, der selbst in härteste Betonwände vordringt. Danach können mehrere Bilderrahmen entlang der Schiene an durchsichtigen Nylonfäden befestigt werden. Die Zusammenstellung und Höhe des Arrangements lässt sich jederzeit variieren.

ÖKO-TEST Juni 2017

ÖKO-TEST Juni 2017
Erschienen am
26. Mai 2017

Preis: 4.50 €

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